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Samstag, 13. Dezember 2014

The most wonderful time of the year



Es scheint, als ob am Ende des Jahres die verbleibende Zeit ein einziges Tau wäre und der 31. Dezember ein Ort wo ein freundlicher Riese wartet, der Tag für Tag immer schneller und schneller das Tau zu sich heran zieht. Und plötzlich ist der Dezember um und der Riese verschwindet bis zum nächsten Dezember am hoffentlich schön verschneiten Horizont. Da ist es doch ganz praktisch, dass die letzte Zeit des Jahres gemeinhin als die gemütlichste und schönste gilt, manche sagen, es sei die fünfte Jahreszeit. Ich geb’ denen absolut Recht. Überall den Weihnachtszauber zu sehen ist einfach wunderbar, egal ob auf dem Weihnachtsmarkt, in den vielen geschmückten Fenstern, an den Häusern, die mit den hübschen Sternen verziert sind, bei weihnachtlichen Menüs oder beim großen Einkauf für die alljährliche Plätzchenbackaktion. In der Adventszeit ist wohl jeder wieder ein bisschen Kind. Und ich ertappe mich dabei, wie ich zum wiederholten Mal einen extra Umweg fahre, nur um an dem besonders schön geschmückten Haus vorbei zu kommen.

Allerdings habe ich schon vor ein paar Jahren beschlossen, jeglichen Weihnachtsstress zu verbannen. Ich lass mir von keiner Food-Zeitschrift mehr sagen, wie der perfekte Gänse- oder sonst was für ein Braten auszusehen hat.  Den Trend der aktuellen Weihnachtsdekoration sehe ich mir maximal in den Schaufenstern der Läden und Kaufhäuser an. Den ganzen Krempel muss ich nicht unbedingt auch zu Hause haben. Dort wird eingesetzt, was da ist und dann meist den ganzen Winter für Gemütlichkeit sorgt. Ja, Geschenke gibt es natürlich auch, aber ganz ohne den Trubel in den Straßen an verkaufsoffenen Sonntagen. Dinge, die ich verschenken möchte, kaufe ich über das ganze Jahr hinweg und lege mir einen guten Vorrat an, den ich dann im Dezember nur noch einpacken muss. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass ich manchmal vergesse, was ich alles so in meiner ’Geschenke-Pantry’ habe. Diese kleinen Überraschungen liebe ich. Und damit läuft’s ganz gut im Dezember.




















 Viele Grüße von






Freitag, 8. August 2014

Sommer Bäckerei - Pavlova


Als wenn das Umschalten von Land- auf Stadtleben und wieder zurück nicht schon genug wäre. In der letzten Zeit ertappe ich mich immer öfter beim Umschalten vom deutschen auf das englische Fernsehen und dabei bin ich ja noch nicht einmal ein Serien Junkie, Midsomer Murders ausgenommen natürlich. Dank der kleinen, schwarzen Apple TV Box kann ich nun endlich auch ziemlich einfach die UK-Programme auf einem richtigen Fernseher sehen. Jeden technischen Fortschritt, auch wenn er noch so klein ist, weiß man ja erst zu schätzen, wenn man den Vergleich hat. Bis jetzt war ich jedenfalls auch immer was das britische TV betrifft mit dem iPad total zufrieden. Da zählte wohl mehr der Inhalt als die Darstellungsgröße. Aber ein richtiges Fernsehbild ist eben ein richtiges Fernsehbild und zieht meist einen richtigen Fernsehabend mit allem drum und dran nach sich. So auch heute Abend, wo die erste Folge der in dieser Woche angelaufenen fünften Staffel eines großartigen englischen Fernsehformats wiederholt wird. Der Auftakt der neuen Staffel war am Mittwoch aber leider hatte ich da schon eine Dinner-Verabredung. Und da der Mittwochabend als fast einziger regenfreier Abend der Woche vorausgesagt wurde, verschob ich den TV Abend auf heute; quiet Friday night in. 
Um was geht's eigentlich? Um's Backen. In The Great British Bake Off auf BBC One treten wieder 12 Hobbybäcker an und duellieren sich an Backblechen und Rührschüsseln. Das ganze endet in so großartigen Kreationen, dass ich mir wünsche, einfach mal durch die Mattscheibe nach einem dieser sündhaft lecker aussehenden Stücke greifen zu können. Das wäre der einfachste Weg, denn mit dem Backen habe ich es ja nicht so. Im Vergleich zum Kochen stört mich die Genauigkeit, mit der die Zutaten zusammengefügt werden sollten, und dass der Ich-probier-da-mal-was-aus-Modus idealer Weise deaktiviert sein muss, um zu einem vorzeigbaren Ergebnis zu kommen. Bei meiner eher experimentierfreudigen Art sind Missgeschicke quasi vorprogrammiert. Und trotzdem, irgendwie verspürte ich diese Woche ein großes Bedürfnis, mich auf die neuen Folgen von The Great British Bake Off einzustimmen. 
Dann entdeckte ich dieses Rezept. Was dem Namen nach eher wie eine strenge, osteuropäische Ballettlehrerin klingt, ist in konditorischer Wirklichkeit ein Traum aus Eischnee, Früchten und Sahne. Wenig Zutaten, die sich leicht verarbeiten lassen überraschen am Ende optisch als auch geschmacklich. Wenig Aufwand - große Wirkung: Dieses Prinzip gefällt mir seit jeher. Also ran an die Pavlova.   







Zutaten: 

4 Eiweiß
250 g Zucker
1 Pck. Vamillezucker
1 TL Essig
1 1/2 TL Speisestärke
2 Becher Schlagsahne
Früchte
besonders saure Früchte eigenen sich gut zur süßen Eischneemasse

Die Eiweiß mit einem Rührgerät bzw. Mixer auf Stufe 2 in einer Schüssel schlagen bis sie eine schaumige Masse bilden. Weiter schlagen und langsam den Zucker mit dem Vanillezucker zugeben. Hier ist es wichtig aufzupassen, dass sich die Masse nicht wieder verflüssigt. Sobald man das Gefühl hat, eine feste Masse zu haben, die nicht auf dem Backblech verlaufen wird, aufhören. Dann 1 TL Speisestärke und den Essig dazugeben, noch einmal kurz mit dem Mixer verrühren. 
Backpapier auf dem Backblech ausbreiten und die Masse zügig darauf verteilen. Die Pavlova sollte ca. 3. cm hoch sein. Das Backblech in den auf 180 Grad vorgeheizten Backofen geben und die Temperatur auf 100 Grad reduzieren. Der Eischnee wird ca. 1 Stunde gebacken. Perfekt ist er, wenn die Aussenhülle knusprig ist und sein Innenleben weich. Die Baissemasse bei geöffnetem Backofen gut auskühlen lassen. 
Während die Masse bäckt, etwas von den Früchten wegnehmen und ca. 1/4 l Fruchtsaft gewinnen. Diese mit 1/2 TL Speisestärke leicht köchelnd eindicken und abkühlen lassen. 
Kurz vor dem Servieren die Schlagsahne schlagen und auf die Baissemasse geben, dann mit der Fruchtsoße für farbliche Akzente sorgen und anschließend die Früchte verteilen. Fertig ist die Pavlova, die sicher ein netter Hingucker bei jeder sommerlichen Grillparty ist. Sollte man sie zu Freunden mitnehmen, dann ab der Schlagsahne am besten vor Ort frisch zubereiten. 

Jetzt aber schnell, die ersten Kandidaten sind schon zu sehen und meine Chipstüte ist noch gar nicht auf….

Liebe Grüße von,







#gut zu wissen
Englisches und anderes internationales TV empfängt man mit dem Angebot von film on im Internet und auch als App
Pavlovas sind vor allem in Neuseeland und Australien beliebte Desserts. Der Name geht offensichtlich auf die Primaballerina Anna Pavlova zurück 
The Great British Bake Off, Mittwoch 20.00 Uhr UK Time, BBC One






   

Donnerstag, 31. Juli 2014

The One Melon Dollar Business


Das Mathe-Buch ist der einzige Ort, wo es normal ist, dass eine einzige Person 103 Melonen kauft. 

Irgendwo habe ich kürzlich diesen Spruch gelesen. Wenn der Sommer so weiter geht, dann trifft der Satz wahrscheinlich nicht mehr zu. Melonen sind nämlich im Moment meine absoluten Superhelden. Locker habe ich bis jetzt schon eine gute zweistellige Anzahl nach Hause geschleppt. Die frischen, roten Wassermelonen mochte ich schon immer gern. Aber keinesfalls erreichte der Melonenverzehr der letzten Jahre die Sommer-2014-Ausmaße. 


Alles fing noch vor der eigentlichen Melonen-Saison vor einem Rewe-Supermarkt an. Dort erblickte ich einen riesigen Melonenstapel, der mit einem unübersehbaren Aktionsschild versehen war. Einen Euro pro Melone. Nein, nicht pro Kilo, sondern, richtig, pro Stück. 

Mein etwas skeptischer Blick auf den Riesenstapel samt Aktionsschild veranlasste wohl ein Pärchen, dass gerade den Supermarkt verlassen hatte, mir genau das noch einmal zu bestätigen, mit dem Hinweis, dass die Melonen wirklich richtig gut wären und sie heute extra noch einmal angehalten haben, um wieder eine zu kaufen. Ich schaute immer noch auf den Stapel und das Pärchen schaute immer noch auf mich, so als hätten sie heimlich eine Wette abgeschlossen, ob ich nun eine mitnehmen würde oder nicht. Was sollte ich unter dieser Beobachtung anderes machen, als eine schöne, runde Melone mit in den Supermarkt nehmen. Mit ein bisschen Fantasie merkte ich, wie das Schnäppchenmelonenbefürworterpärchen erleichtert aufatmete und sich endlich mit ihrer Melone zum Auto begab. 

Am nächsten Tag war ich diejenige, die einer älteren Dame die Kaufentscheidung vor besagtem Supermarkt etwas leichter gemacht hat, allerdings ohne heimliche Wette, da ich in der Regel sehr überzeugend bin. 

So, damit war ich drauf, auf Melone. Gleich Morgens ist mein erster Gedanke die Frage, ob wohl noch eine gekühlte im Kühlschrank ist. Diese kleine Geschichte ist nun ca. sechs Wochen her und seitdem ist fast kein Tag vergangen, an dem ich nicht irgendetwas mit Melone gegessen habe. Mittlerweile habe ich mich quasi zur Melonen-Brokerin qualifiziert, kenne die aktuellen Kilo- oder Stückpreise in den verschieden Supermärkten auswendig (diesen Überblick habe ich noch nicht mal bei Milch oder Butter.), was aber egal ist, denn sobald mein Bauchgefühl sagt, hier lacht dich wieder eine frische, nicht überreife Melone an, wird sie gekauft. Außerdem habe ich das Glücksgefühl kennengelernt, wenn ich mit meinem Bauchgefühl Recht hatte und ich beim Aufschneiden das feste, rot-fruchtige Fleisch gesehen habe. Aber ich musste auch lernen, mit der Enttäuschung umzugehen, wenn mich selbiges verlassen hat und die Melone entweder noch nicht reif oder überreif bzw. nicht mehr genießbar war. Zudem verfüge ich jetzt über die Fähigkeit selbst eine der ovalen Riesenmelonen so fachmännisch und routiniert zu zerlegen, ohne an den Verbandskasten zu denken. Aber das Beste ist, Melonen sind überraschend kurzweilig. Mit ihnen kann man so einiges anstellen, wenn sie schon nicht weiter erwähnenswert in der Nährwerttabelle punkten. 

Mein Favoriten sind: 
1. 
kalte Melone, pur, in mundgerechte Stücke geschnitten, ausgestochen wie Plätzchen oder aufgeschnitten wie ein Kuchen

*P*



2. 
Sommer Drinks mit Melonen, wie z.B. der Watermelon Mint Cooler:
Melonenwürfel
etwas Limettensaft
ein paar frische Minzblätter, am besten Englische Minze, die ist noch viel minziger als die bekannte 'Hausminze' aus dem Supermarkt
Eiswürfel oder gefrorene Melonenwürfel
Alles in eine große Kanne geben und mit Mineralwasser (mit Kohlensäure) auffüllen. Die alkoholische Variante erhält man, indem man einfach noch etwas Wodka oder Rum dazu gibt.  

*P*

*P*


3. 
Melonensalat mit Ziegenkäse (für die non-veggie Variante passt Prosciutto ganz wunderbar dazu)
Wassermelone, Menge nach Belieben, in Stücke geschnitten
zerkrümelter Ziegenkäse, Menge nach Belieben
1/4 rote Zwiebel in dünne Ringe geschnitten
zerkleinerte Haselnüsse
frisch gemahlener Pfeffer
für das Dressing:
3 EL Olivenöl
3 EL Orangensaft
1 EL Apfelessig
etwas Salz, etwas Zucker

Alle Salatzutaten auf einenTeller geben, das Dressing zubereiten und über den Salat geben. Am Ende mit Pfeffer würzen. 

*P*


Für den Fall, dass ich vielleicht eines fernen Tages zuviel Melone gegessen haben könnte, gibt es im non-food Bereich ja auch noch ganz interessante Alternativen…

*P*


Ich fühle mich auf jeden Fall für die nächsten heißen Tage gut vorbereitet. 1 1/2 Melonen sind noch im Kühlschrank und morgen komme ich sicher wieder an einem Supermarkt vorbei, wo ich dann wieder einen Melonen Deal mache. 

Liebe Grüße von,









*P* pictures with courtesy of 




  

Montag, 21. Juli 2014

Tage wie diese...


Ich war auch dabei, zumindest am Fernseher und gebe zu, ja die Fußball-WM hat mich wieder mal in ihren Bann gezogen. Vielleicht nicht so, wie in vergangenen verrückten Jahren, als ich noch in einer großen Werbeagentur den Ausrüster der Deutschen Nationalmannschaft adidas betreut habe. Aber immerhin hat auch dieses Jahr meine Fussball-Euphorie so weit gereicht, als dass Entscheidungen zur Abendgestaltung immer zu Gunsten der Spiele ausgefallen sind. Das heißt, auch wenn das Wetter noch so schön war, laue Draußensitzabende mussten ausfallen bzw. wurden pünktlich mit Einsetzen der Vorberichterstattung abgebrochen. 

Nun haben wir den Titel, der Sommer und ich finden langsam in den Alltag zurück und adidas ist auch ohne meiner damals schon nicht weiter nennenswerten Unterstützung ganz sicher wieder einer der größten Markengewinner der Meisterschaft geworden. 

Endlich, endlich wird einiges nachgeholt an frischer Luft. Der geliebte Atlantik muss zwar noch ein bisschen warten und an der Ostsee ist es mir trotz freundschaft- und verwandtschaftlicher Unterschlupfgarantie in nahezu direkter Strandlage im Juli und August viel zu voll. Und ganz am Rande bemerkt, dann spazier ich lieber mal über die Albertbrücke als auf der schönen Binzer Seebrücke entlang und tauche notgedrungenermaßen in den Hall eines sagen wir mal für mich immer noch stark gewöhnungsbedürftigen Dialekts ab. Ich denke, ihr wisst was ich meine… 

Raus an den See heißt es nun kurz und schmerzlos.








Egal auf welche Art Gewässer man blickt, es hat auf jeden Fall etwas sehr magisches. Auf die Abendstimmung und ein paar nächtliche Stunden am leisen Feuer freue ich mich schon immer ganz besonders. Wie schön ist es bei klarem Himmel nun endlich wieder mehr als nur vier Sterne zu zählen. Ach, so ein Tag am See ist schon schön. Mal sehen, wie viele es dieses Jahr noch werden. 

Liebe Grüße von,







Dienstag, 10. Juni 2014

Juni happy-maker


Fast ein bisschen zu heiß war es die letzten Tage. Aber es sind nicht nur die zwölf Stunden Sonnenschein, die auf meiner ‚happy Liste’ stehen. So bin ich zum Beispiel gerade mal wieder so richtig begeistert vom Porridge Breakfast oder auch Haferbrei genannt. Nö, klingt jetzt nicht so lecker?  Es kommt drauf an, was man daraus macht. Ich zum Beispiel stehe total drauf, in den warmen Haferbrei noch etwas Chrunchy Schoko Müsli zu geben, dann Beeren nach Wahl und vielleicht noch einen kleinen Löffel Honig dazu. Es heißt ja, man soll den Tag nicht vor dem Abend loben, aber nach so einem leckeren Frühstück kann man das mit einem guten Gewissen einfach mal tun. Beerenzeit ist bei mir immer auch Porridge Zeit.



Ich hab ziemlich lange hin und her überlegt, ob ich das jetzt wirklich machen soll, eine Torte backen. Ach du meine Güte, den ohnehin schon dünnen Boden in drei Scheiben schneiden und dann kommt da noch so viel Kirschwasser rein. Das wird doch nie im Leben etwas.  Das einzige, was ich mir vorstellen konnte, nachdem ich das Rezept durchgelesen hatte war, dass am Ende alles schön langsam wegfließt, wie sich die zähe Masse Zentimeter für Zentimeter den Weg über den Küchentisch bahnt. Aber was soll ich sagen, es hat geklappt und ich war mächtig stolz als ich meine erste Schwarzwälder Kirschtorte fertig hatte. Mit einer ungefähren Arbeitszeit von 1 ½ Stunden hat der Rezeptautor zwar eine etwas sehr ambitionierte Zeit angegeben,  aber das Ergebnis zählt am Ende und das war so lecker. Tschüss Coppenrath!



Mein Stadtgarten (Berliner Balkon) ist auch wieder erblüht. Allerdings erst mal ohne große Gartencenteraktion. Die schiebe ich, wie letztes Jahr auch schon, immer noch vor mir her.  Jetzt, wo wir ja hier bis in den Dezember blühende Balkone haben, kann ich mir damit ja ruhig noch etwas Zeit lassen. Vielleicht mach ich das einfach mal ganz bewusst, vielleicht klappt es ja wieder mit einem so milden Winter. Meinetwegen gern.  Jedenfalls haben sich ganz viele Sachen tapfer durch die dunklen Monate gebracht und Neues ist einfach so dazu gekommen, keine Ahnung woher. So zum Beispiel Wicken in einem ganz tollen Lachsrot. Diese Blüten sind wirklich faszinierend. Zusammen mit ein paar Pflanzen, die ich geschenkt bekommen habe, macht das alles schon einen ganz schönen Eindruck. Hm, wenn ich mich so umsehe, die große Gartencenteraktion kann wirklich noch warten.





Apropos Geschenke. Kürzlich hatte ich Besuch von einer guten Freundin. Als kleine Aufmerksamkeit hat sie mir ein schönes Blumensträußchen mit meinen kleinen Lieblingsröschen und eine Pflanzenöl Seife mitgebracht. „Un savon délicat aux pures essences de Provence“  steht auf der hübschen Verpackung, die Duftrichtung ist „Pampelmousse“. Was für ein Aroma, in meiner ganzen Wohnung duftet es nach dieser frischen Seife, einfach herrlich. Ich war zwar auch schon mal in der Provence, aber an einen so tollen Duft kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern. Vielleicht liegt es daran, dass wir damals mit dem Bulli auf dem Campingplatz waren und alle wie wild gegrillt haben. Ach ja die Provence, eigentlich müsste man das ganze noch mal überprüfen, wie es nun wirklich war mit dem Duft.




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Grill ist für die happy Liste auch ein gutes Stichwort. Sobald es warm ist, wird draußen gesessen. Wenn man noch einen Platz bekommt. Mittlerweile muss ich in fast allen meiner Lieblingslokale reservieren, die Touristen entdecken eben immer mehr auch die Geheimtipps. Für ein gutes Stück Fleisch mach ich das natürlich sehr gerne. Kürzlich hatte ich das weltbeste Entrecote und das ausgerechnet in meinem absoluten Lieblingslokal, wo die Abendkarte wöchentlich wechselt und Entrecote nicht immer dabei ist. Ihr könnt euch sicher vorstellen, was das für ein gelungener Abend war. Und zwei Tage später, ein anderes Restaurant, wieder tolles Wetter, wieder reserviert und wieder gab’s Fleisch. Dieses Mal ein 200g Filetstück, ebenfalls unbeschreiblich lecker. Ja, es gibt auch durchaus Alternativen zu den altbekannten Berliner Adressen, wenn es um gutes Fleisch geht. (Wenn ich von Fleisch spreche, meine ich Rind oder Kalb). Diese beiden Restaurants sind sehr zu empfehlen, auch was den Service und die Einrichtung betrifft. Das war’s dann wohl endgültig mit dem Geheimtipp. Diese lauschigen Draußen-Abende sind einfach herrlich. Gut, dass das jetzt endlich wieder richtig losgegangen ist.


Ich wünsche euch schöne Juni Tage. Liebe Grüße von,